Ein 4 Jahre altes MacBook Pro und eine SSD-Festplatte

Mein privates Arbeitsgerät – ein MacBook Pro mit 2,16 Ghz Core2Duo Prozessor – ist jetzt doch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Daher überlegte ich zum Jahreswechsel, ob es nicht an der Zeit wäre, auf ein aktuelles Modell umzusteigen. Das nächste Update für die MacBook Pro Reihe von Apple ist aber bereits für Mitte 2011 angekündigt – diese Zeit halte ich auch noch durch.

Daher schaute ich mir das MacBook Air ein wenig näher an, welches ja auch von switchpack und dem admartinator für sehr gut befunden wurde. Beide berichteten von einer bislang nicht gekannten Performance und führten das letztendlich auf die eingebaute SSD zurück. Da im MacBook Air aber auch „nur“ ein Core2Duo zum Einsatz kommt, war für mich klar, ein SSD-Upgrade für mein MacBook Pro steht an.

Ich begab mich auf die Recherche und studierte diverse Festplatten Testberichte sowie Blog- und Foreneinträge zum Thema SSD und Mac. Bei der Größe legte ich mich schnell auf 120 GB fest. Bei der Größe war für mich das Preis-/Leistungs-Verhältnis am Besten. In die engere Auswahl kamen aufgrund dieses Tests die OCZ Vertex 2 und die OWC Mercury Extreme. Letztere habe ich dann aufgrund des besseren Bauchgefühls dann bei der Apfelklinik bestellt – die OWC bekommt man sonst nur direkt vom Hersteller aus Amerika.

Kurz nach Neujahr ging es dann an den Einbau der SSD. Musste während des Einbaus festellen, dass allen Anleitungen im Netz mit der Forderung nach einem Torx T6 Schraubenziehers Recht hatten – ohne den geht nichts! Der Umbau selbst ging dank Einbauhilfe von aptgetupdate relativ leicht von der Hand. Hatte ich mir komplizierter vorgestellt. Die neue SSD-Platte wurde dann mit meinem vor dem Umbau angelegten Time Machine Backup bestückt und es konnte wieder gearbeitet werden.

Was soll ich sagen, der Geschwindigkeitsgewinn ist enorm. Wenn man bedenkt, dass man nur die Festplatte getauscht hat und nicht die CPU oder den RAM – Wahnsinn! Das MBP startet viel schneller als vorher und auch die Programme sind um einiges schneller geöffnet. Das ganze System fühlt sich einfach „spritziger“ an. Merke gefühlt keine Unterschiede mehr zu einem MacBook Air.

Mit diesem Upgrade kann ich die Anschaffung eines neuen MacBook Pros getrost um ein paar Monate hinaus schieben. Einzig der alte Akku nervt jetzt ein wenig …

Eine Ukulele aus Hawaii

Da klingelt es am Samstag an der Tür und es ist nicht der Postbote! Trotzdem habe ich gerade ein kleines Präsent bekommen – vom Alin! Der Wahnsinn! Er war letztes Jahr auf Hawaii und hat mir von da eine richtig coole Ukulele mitgebracht. Mit kleinen Delphinen drauf! Hammer!!

Ukulele aus Hawaii

Ich mach mich jetzt mal auf die Suche nach Infos zum Stimmen dieses Musikinstruments. Vorhin ein wenig „baff“, freue ich mich gerade total über dieses Geschenk! Fettes Merci Alin!! Eine Ukulele! Aus Hawaii! Cooooool 🙂