Thunderbird 2.0 für Mac installiert

Ja ich habe einen Mac und ja ich nutze kein Mail.app. Warum? Weil ich mit der Imap Unterstützung von Mail irgendwie nicht ganz zufrieden bin und ich unter Windows und Linux einfach auch schon immer Thunderbird nutzte. Jetzt habe ich auf die neue Version Thunderbird 2.0 upgedated.

Mozilla Thunderbird 2.0

Fühlt sich gut an, sieht einen Tick besser aus als die 1.5er, hat aber immer noch keine Adressbuch- und Spotlight-Integration. Der Punkt mit Spotlight stört mich eigentlich nicht so sehr, aber die fehlende Anbindung an das MacOS-Interne Adressbuch schmerzt schon ein wenig.

Mal schauen ob ich es demnächst nochmal mit Apples Mailprogramm versuche. Spätestens mit Leopard werde ich es aber wagen. Manuela hat in ihrem Surfgarden auch gerade eine Umfrage zu diesem Thema gestartet – Apple Mail oder Thunderbird? Bis jetzt hat dort Mail ganz klar die Nase vorn.

UNO – Einheitlicher Desktop unter Mac OS X

So schön ich auch den Desktop von Mac OS X finde, eine Sache hat mich bisher immer gestört. Die Optik der Oberfläche ist nicht konsistent. So haben z. B. der Finder und Safari den sog. “Brushed Metal”-Look, während die restlichen Anwendungen im “Aqua”-Look daher kommen. Abhilfe schafft hier UNO, das dem Apple-Desktop einen einheitlichen Look verpasst.

UNO 1.5 Screenshot

Im Installationsbereich von UNO, kann man zwischen mehreren Designs wählen. Ich habe mich für “Graphite” entschieden. Nach der Installation des Designs muss man sich kurz neu anmelden und schon hat der eigene Desktop eine einheitliche Optik.

Im Internet findet man auch noch passende UNO-Themes für Firefox und AdiumX. Auf der UNO-Seite habe ich auch noch einen Link zu einem Thunderbird-Theme gefunden, das Thunderbird optisch an Tiger Mail angleicht.

RoundCube Webmail – IMAP und AJAX

Nachdem ich mit dem Webmail-Client von Confixx (ein Webaccount Control Panel) nicht wirklich zufrieden war, hatte ich bei meinem Webhoster Mittwald CM Services nach einer Alternative gefragt. Da ich speziell auf der Suche nach einem Webmailer für meine IMAP Accounts war, hat man mir RoundCube empfohlen.

RoundCube Webmail

RoundCube bietet viele Features, hier die für mich wichtigsten:

  • Support für MIME und HTML Nachrichten
  • Nachrichten mit Anhängen erstellen
  • Weiterleiten von Nachrichten inkl. Anhängen
  • Erstellen und Entfernen von Ordnern
  • Intelligente Oberfläche (AJAX-Features)
  • Adressbuch mit “Live-Suche”

Laut der Roadmap ist in Zukunft mit folgenden Funktionen zu rechnen:

  • Erstellen von Mails im Richtext/HTML Format
  • Nachrichtenfilter/regeln
  • Adressbuch auf VCard Standard
  • Import/Export Funktionen
  • Support für GPG/PGP Verschlüsselung
  • Threaded Nachrichtenanzeige (Ähnlich Googlemail)

Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden mit RoundCube. Um unterwegs meine E-Mails abzurufen ist es ideal. Ab und zu gibt es noch Probleme bei der Anzeige von HTML-Mails, z. B. übernimmt der Webmailer gelegentlich die Hintergrundfarbe eines Newsletters. Freuen würde ich mich auf jeden Fall über einen Junk-Filter, dann wäre RoundCube perfekt für mich.

Alpha Version von Adobe Apollo verfügbar

Bisher habe ich Adobe Apollo nur so am Rande verfolgt. Seit ein paar Tagen gibt es jetzt aber eine öffentliche Alpha Version in den Adobe Labs zum Download.

Adobe Apollo

Mit Adobe Apollo lassen sich sog. Rich Internet Anwendungen (RIA) auf den Desktop bringen – plattformunabhängig. Als Entwickler soll man dafür seine vorhandenen Kenntnisse in Flash, Flex, HTML, Javascript und Ajax nutzen können. Damit solche Anwendungen dann auch auf dem Desktop laufen, benötigt man die Apollo Runtime und zum Entwickeln das Apollo SDK. Sowohl die Runtime, wie auch das SDK, stehen zum kostenlosen Download bereit.

Um einen ersten Einblick in die Möglichkeiten von Apollo zu bekommen, bietet sich das Video der Apollo Präsentation von Mike Downey (Product Manager bei Adobe) auf der DEMO 07 Conference an. Darin wird eine Desktop-Anwendung für eBay gezeigt.

Wenn man es auf dem eigenen Desktop ausprobieren will, sollte man mal kurz bei Jens Franke vorbei schauen, der ein paar Anwendungen dafür zusammen getragen hat.

TextMate – Power Editing for the Mac

Ich freunde mich gerade mit einem neuen Editor auf dem Mac an – TextMate. Der Editor kommt sehr pragmatisch daher. Nach dem Start sind weit und breit keine Symbolleisten zu sehen. Daher erinnert TextMate stark an vi. Wer vi kennt weiß, dass man diesen Editor erst nach dem Studium einiger Anleitungen sinnvoll bedienen kann. Genauso ist es bei TextMate. Da ich in den letzten Tagen von einem neuen TextMate Buch mit dem Titel Power Editing for the Mac bei Manuela, Martin und Oliver gelesen habe, habe ich mir das nun auch bestellt.

TextMate - Power Editing for the Mac

Bestellt habe ich diesmal nicht bei Amazon, sondern bei Bookzilla (den Herrn Schmidt wird es freuen). Dort kostet das Buch regulär nur 22,49 Euro (5 Euro günstiger als bei Amazon). Das Buch ist in englisch geschrieben, weswegen ich meinen Bookzilla-Gutschein, den ich vor ein paar Tagen zugemailt bekam, direkt einlösen konnte. Somit wird es nochmal 3 Euro günstiger. Einziger Wehrmutstropfen ist die Lieferzeit von 1 – 2 Wochen. Bis dahin kann ich dann noch ein wenig Standard-Funktionen üben.