EventBox – Social Networks in der Box

Zum Lesen von RSS-Feeds nutzte ich in letzter Zeit NetNewsWire – sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone. In letzter Zeit klappte aber die Synchronisation zwischen beiden nicht mehr so wirklich gut. Ältere, bereits gelesene Beiträge wurden mir immer wieder als “ungelesen” angezeigt.

Inzwischen nutze ich auch Twitter ein wenig häufiger (Follow me!). Auf dem Mac nutzte ich dafür NatsuLion.

Seit heute probiere ich ein All-In-One-Tool für Twitter und Feeds lesen – EventBox. Nach den Problemen mit NNW kam ich nicht mehr umhin, das von Manuela vorgestellte Tool zu testen.

eventbox

Die RSS-Feeds trage ich jetzt aber nicht direkt in EventBox ein, sondern synchronisiere über den Google Reader. Neuerdings bietet EventBox nämliche eine Integration für diesen Dienst an. Online-Synchronisation ist mir wichtig, damit ich die Feeds auch mit dem iPhone abgleichen kann.

Nach den ersten Teststunden bin ich positiv überrascht. Es macht Spaß mit EventBox zu arbeiten und das HUD (Head-Up-Display) steht NatsuLion im Twitter-Modus in nichts nach. Mir fehlt jetzt eigentlich nur noch die del.icio.us Integration, an der aber schon gearbeitet wird.

EventBox kann für 14 Tage kostenlos getestet werden, danach sind 20 Dollar fällig (während der Betaphase nur 15 Dollar). Ich habe es mir noch nicht gekauft, da bei Apfelquak gerade 5 Lizenzen verlost werden. Vielleicht hab ich ja ein wenig Glück, wenn der Herr Sauer morgen die Gewinner aus der Lostrommel zieht.

Update: Gerade bei plog.de noch von einem PromoCode für EventBox gelesen.

Anleitung – Update auf WordPress 2.7

Es ist also soweit. WordPress 2.7 – Coltrane ist endlich erhältlich. Habe es gerade auch hier installiert. Funktionierte ohne Probleme und nun erfreue ich mich am neuen Backend und kann darüber in Zukunft auch neue WordPress Versionen installieren – einfach per Knopfdruck. Und so sieht das dann aus:

Damit sich auch andere an der neuen WP-Version erfreuen können, schreibe ich hier mal eine kleine Update-Anleitung. Ich habe von WordPress 2.6.3 upgedated.

Schritt 1: Ein Backup der Dateien und der Datenbank

Bevor man mit dem eigentlichen Update beginnt, sollte man ein Backup seiner WordPress-Installation machen. Hierbei alle Daten und auch die Datenbank sichern. Besonders wichtig ist die wp-config.php, da dort die Zugangsdaten für die Datenbank eingetragen sind.

Schritt 2: Aktuelle WordPress-Version downloaden

Die aktuelle Version kann man sich auf wordpress-deutschland.org herunter laden. Diese Version beinhaltet bereits die deutschen Sprachdateien. Die ZIP-Datei sollte man dann schon mal lokal entpacken.

Schritt 3: Alte Dateien löschen

Wahrscheinlich könnte man einfach alle Dateien aus dem ZIP-Paket hochladen und die alten Dateien mit den neuen überschreiben. Dabei dürften aber wohl ein paar Dateileichen zurückbleiben und deshalb halte ich diese Variante nicht für so wirklich sinnvoll. Daher habe ich die alten Dateien gelöscht. Hier muss man aber mit Bedacht vorgehen, denn man darf nur bestimmte Dateien und Ordner löschen. Was habe ich gelöscht? Die Ordner /wp-admin und /wp-includes, sowie die Dateien im Wurzel-Verzeichnis habe ich alle gelöscht. Einzig die .htaccess habe ich behalten. Den Ordner /wp-content darf man auf keinen Fall löschen!

Schritt 4: Neue Dateien hochladen

Danach lädt man die neuen Dateien auf den Webserver – alle Dateien aus dem Wurzelverzeichnis des ZIP-Pakets, sowie die Ordner /wp-admin und /wp-includes. Danach muss man eigentlich nur noch die Sprachdateien in /wp-content/languages hochladen. Im /wp-content/plugins Ordner befindet sich eigentlich nur Akismet, doch das kann man später auch über die Administration updaten falls nötig. Im Ordner /wp-content/themes sind die beiden Standardthemes zu finden. Können ggf. auch hochgeladen werden.

Schritt 5: wp-config.php anpassen

Als nächstes die wp-config-sample.php der neuen Version in wp-config.php umbenennen und die Zugangsdaten der Datenbank eintragen. Inzwischen gibt es auch 4 Security-Keys in dieser Datei. Diese sollten mit zufälligen Zeichenfolgen gefüllt werden. Für wen das zu kompliziert ist, der kann sich diese Keys bei talkpress.de generieren lassen. Standardmäßig gibt es in der wp-config.php auch noch zwei Konstanten DB_CHARSET und DB_COLLATE. Bei mir war nur DB_CHARSET auf utf8 gesetzt, DB_COLLATE war leer. Das führte bei mir (und meiner utf-8 Datenbank) zu einer fehlerhaften Ausgabe der Umlaute. Habe dann DB_COLLATE auch auf utf8 gesetzt und alles war wieder korrekt.

Schritt 6: Upgrade starten

Als letzter Schritt steht noch das Datenbank-Upgrade an. Das führt WordPress automatisch durch, wenn man im Browser die Adresse http://www.deinblog.de/wp-admin/upgrade.php aufruft.

Das war es auch schon. Der Blog läuft nun mit WordPress 2.7. Ich wünsche dann mal fröhliches Updaten.

Navigation mit dem iPhone?

Letztes Wochenende waren wir (meine Freundin und ich) Freunde besuchen. Wir waren bisher noch nicht bei ihnen zuhause, weshalb wir vorab den Routenplaner von Google Maps bemüht haben. Start und Ziel eingetippt und ausgedruckt. Also eigentlich hat meine Freundin die paar Abzweigungen von der Autobahn per Hand auf einem Zettel notiert .. aber egal. Wir konnten los fahren.

Rauf auf die Autobahn, nach ca. 20 km wieder runter und dann den handgeschriebenen Anweisungen gefolgt. Nach der 3. Abbiegung sollten wir lt. Zettel weiter gerade aus und dann links fahren, der Wegweiser vor uns sagte aber “Bitte sofort rechts abbiegen”. 2 km später kam dann noch eine Umleitung und wir standen mitten in der Pampa an einer Kreuzung, von der ungefähr 5 Straßen in unterschiedlichste Himmelsrichtungen wegführten. An der Kreuzung stand auch eine Stange mit ca 7 Schildern zu den unterschiedlichsten Orten. Unser Zielort stand aber nicht drauf (ist der größte Ort in der näheren Umgebung dieser Kreuzung).

Tja. Kommt Zeit, kommt Rat heisst es so schön. Mir fiel in diesem Moment das Google Maps auf dem iPhone ein. Letzte Rettung. Also angeworfen, aktuelle Position bestimmt und Zielort eingetippt. Und schon sah ich folgendes Bild.

Der grüne Punkt waren wir, der rote Punkt das Ziel. Nach wenigen Augenblicken des scharfen Nachdenkens wussten wir dann auch, wie rum wir das iPhone halten mussten, damit wir auch in die richtige Richtung fahren würden – Sprachansage ist da ja nicht.

Also losgefahren und gekuckt, wo der kleine Punkt sich hinbewegt. Die lila Linie durfte nicht verlassen werden! Außerorts ist dieses System ja noch ganz brauchbar, aber innerorts kommen die Abzweigungen schneller und der Punkt auf der Karte hängt immer hinterher. Da hilft dann nur gaaaaaanz langsam oder auf gut Glück fahren und notfalls umdrehen.

Ich hoffe wirklich, dass es für das iPhone demnächst ein TomTom o. ä. gibt. Hauptsache eine Navigationssoftware mit Turn-by-Turn-Navigation. Denn Google Maps ist als Navigationshilfe wirklich nur für Notfälle oder Fußgänger zu gebrauchen.

BlueHarvest – DS_Store, resource forks entfernen

Man was hat mich das immer genervt, wenn ich Dateien von meinem Mac auf ein Windows-Netzlaufwerk kopieren musste. Denn nicht nur die eigentliche Datei kam dort an, sondern noch ein paar mehr.

Unter anderem tauchten dort so tolle “DS_Store” Dateien auf. Nach ein wenig Recherche habe ich dann BlueHarvest gefunden. BlueHarvest verhindert genau den oben geschilderten Fall. Es hängt sich in die Systemeinstellungen und bietet im “Simple”-Modus folgende Einstellungen an:

Die Feature-Liste von BlueHarvest kann sich sehen lassen:

  • Automatically removing DS_Store files.
  • Automatically removing resource forks (“dot underscore” files).
  • Automatically removing hidden folders such as “.Trashes” from removable disks.
  • Providing simple Control-Click Finder based cleaning of disks, folders and Zip archives.

Den letzten Punkt finde ich auch sehr hilfreich. Man kann mit Rechtsklick auf eine generierte ZIP-Datei, das Archiv von den nicht gewollten Dateien säubern – Mac OS X packt diese DS_Store Datein nämlich auch mit in die ZIP-Archive. Ganz schön nervig wenn man so ein Archiv auf einem Windows-System entpacken muss.

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt – die Kosten. BlueHarvest ist leider keine Freeware. Es kostet aktuell 12,95 Dollar. Ich habe 12,08 Euro bezahlt. Ein wenig komisch, der Umrechnungskurs, aber das Tool war es mir wert. Absolute Kaufempfehlung!