MacBook Pro Akku mit Altersschwäche?

Der Akku meines MacBook Pro macht jetzt immer schneller schlapp. Ohne Netzteil hält das MBP im Idealfall nur noch ca. 1 Std. und 45 Minuten durch. Daher dachte ich mir, mal mit coconutBattery zu kucken, wie die aktuelle Kapazität des Akkus denn gerade so aussieht.

Akkuleistung MacBook Pro - coconutBattery

Nicht wirklich berauschend, aber nach 35 Monaten und 312 Ladezyklen durchaus normal wie man so in diversen Foren nachlesen kann. Ein neuer Akku würde mich ca. 130 Euro kosten. Ich denke, das werde ich mir sparen und mich mit der kürzeren Akkulaufzeit anfreunden. Muss ich eben öfter das Netzteil anstecken.

MacHeist 3 Bundle – gekauft!

Eigentlich steh ich ja nicht so auf Gruppenzwang. Aber immer wenn MacHeist ein neues Bundle anbietet spielen alle Apple-User (inklusive mir) verrückt. Denn dann gibt es immer jede Menge tolle Software für einen gnadenlos attraktiven Preis. Und das ist ja bei solchen Software Bundles nicht immer der Fall.

MacHeist3

Vor allem wegen zwei Programmen habe ich dieses Mal zugeschlagen – LittleSnapper und WireTap Studio. Ersteres hat mich schon in der Testversion begeistert und dank MacHeist gab es jetzt natürlich keine Ausrede mehr es nicht zu kaufen.

littlesnapper-iconLittleSnapper
LittleSnapper ist ein Tool zum Erstellen und Archivieren von Screenshots. Es lassen sich ganze Webseiten “snappen” – nicht nur der sichtbare Bereich. Die Screenshots können dann in Ordnern abgelegt, vertaggt und beschriftet werden. Mehr dazu auch bei apfelquak.

wiretapstudio-iconWireTapStudio
Mit WireTap Studio lassen sich sämtliche Audioquellen auf dem Mac aufzeichnen. Egal ob es sich dabei um die Sound-Ausgabe eines Programms oder ein Signal vom Line-In handelt. Das aufgezeichnete Audio-File kann dann im zugehörigen Audio-Editor bearbeitet werden.

Einzeln würde LittleSnapper 39 Dollar und WireTap Studio 69 Dollar kosten. Allein damit hab ich mir schon 69 Dollar gespart. Und zusätzlich bekomme ich noch jede Menge andere nette Tools und z. B. World of Goo.

Ach ja. Es wäre nett, wenn noch zwei Personen das Bundle über meinen “invite link” kaufen könnten. Dadurch habe ich die Möglichkeit noch zwei Tools gratis dazu zu bekommen. Also nicht zögern, sondern zugreifen! :-)

Caffeine – hält den Desktop wach

Wer kennt es nicht, man liest etwas auf dem Notebook oder wartet auf eine E-Mail und nach ein paar Minuten verdunkelt sich plötzlich der Bildschirm oder das MacBook (Pro) geht schlafen. Also schnell die Maus bewegt, damit wieder alles hell ist. Mir war das in letzter Zeit einfach zu nervig und ich hab mir nun Caffeine installiert.

caffeine

Was macht Caffeine? Es setzt sich als kleines Icon oben rechts in die Menubar. Durch einen Klick auf die Kaffeetasse hält Caffeine den Mac davon ab, automatisch in den Ruhemodus zu wechseln, den Bildschirm abzudunkeln oder einen Bildschirmschoner zu starten. Ein weiterer Klick deaktiviert das Tool wieder.

Caffeine - Menu

Klickt man mit gedrückter cmd-Taste auf das Programm-Icon, so öffnet sich das Einstellungsmenü. Hier kann dann die Dauer eingestellt werden, die Caffeine aktiv sein soll. Eine deutsche Sprachversion für Caffeine gibt es übrigens in Dave’s Blog.

EventBox – Social Networks in der Box

Zum Lesen von RSS-Feeds nutzte ich in letzter Zeit NetNewsWire – sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone. In letzter Zeit klappte aber die Synchronisation zwischen beiden nicht mehr so wirklich gut. Ältere, bereits gelesene Beiträge wurden mir immer wieder als “ungelesen” angezeigt.

Inzwischen nutze ich auch Twitter ein wenig häufiger (Follow me!). Auf dem Mac nutzte ich dafür NatsuLion.

Seit heute probiere ich ein All-In-One-Tool für Twitter und Feeds lesen – EventBox. Nach den Problemen mit NNW kam ich nicht mehr umhin, das von Manuela vorgestellte Tool zu testen.

eventbox

Die RSS-Feeds trage ich jetzt aber nicht direkt in EventBox ein, sondern synchronisiere über den Google Reader. Neuerdings bietet EventBox nämliche eine Integration für diesen Dienst an. Online-Synchronisation ist mir wichtig, damit ich die Feeds auch mit dem iPhone abgleichen kann.

Nach den ersten Teststunden bin ich positiv überrascht. Es macht Spaß mit EventBox zu arbeiten und das HUD (Head-Up-Display) steht NatsuLion im Twitter-Modus in nichts nach. Mir fehlt jetzt eigentlich nur noch die del.icio.us Integration, an der aber schon gearbeitet wird.

EventBox kann für 14 Tage kostenlos getestet werden, danach sind 20 Dollar fällig (während der Betaphase nur 15 Dollar). Ich habe es mir noch nicht gekauft, da bei Apfelquak gerade 5 Lizenzen verlost werden. Vielleicht hab ich ja ein wenig Glück, wenn der Herr Sauer morgen die Gewinner aus der Lostrommel zieht.

Update: Gerade bei plog.de noch von einem PromoCode für EventBox gelesen.

Navigation mit dem iPhone?

Letztes Wochenende waren wir (meine Freundin und ich) Freunde besuchen. Wir waren bisher noch nicht bei ihnen zuhause, weshalb wir vorab den Routenplaner von Google Maps bemüht haben. Start und Ziel eingetippt und ausgedruckt. Also eigentlich hat meine Freundin die paar Abzweigungen von der Autobahn per Hand auf einem Zettel notiert .. aber egal. Wir konnten los fahren.

Rauf auf die Autobahn, nach ca. 20 km wieder runter und dann den handgeschriebenen Anweisungen gefolgt. Nach der 3. Abbiegung sollten wir lt. Zettel weiter gerade aus und dann links fahren, der Wegweiser vor uns sagte aber “Bitte sofort rechts abbiegen”. 2 km später kam dann noch eine Umleitung und wir standen mitten in der Pampa an einer Kreuzung, von der ungefähr 5 Straßen in unterschiedlichste Himmelsrichtungen wegführten. An der Kreuzung stand auch eine Stange mit ca 7 Schildern zu den unterschiedlichsten Orten. Unser Zielort stand aber nicht drauf (ist der größte Ort in der näheren Umgebung dieser Kreuzung).

Tja. Kommt Zeit, kommt Rat heisst es so schön. Mir fiel in diesem Moment das Google Maps auf dem iPhone ein. Letzte Rettung. Also angeworfen, aktuelle Position bestimmt und Zielort eingetippt. Und schon sah ich folgendes Bild.

Der grüne Punkt waren wir, der rote Punkt das Ziel. Nach wenigen Augenblicken des scharfen Nachdenkens wussten wir dann auch, wie rum wir das iPhone halten mussten, damit wir auch in die richtige Richtung fahren würden – Sprachansage ist da ja nicht.

Also losgefahren und gekuckt, wo der kleine Punkt sich hinbewegt. Die lila Linie durfte nicht verlassen werden! Außerorts ist dieses System ja noch ganz brauchbar, aber innerorts kommen die Abzweigungen schneller und der Punkt auf der Karte hängt immer hinterher. Da hilft dann nur gaaaaaanz langsam oder auf gut Glück fahren und notfalls umdrehen.

Ich hoffe wirklich, dass es für das iPhone demnächst ein TomTom o. ä. gibt. Hauptsache eine Navigationssoftware mit Turn-by-Turn-Navigation. Denn Google Maps ist als Navigationshilfe wirklich nur für Notfälle oder Fußgänger zu gebrauchen.