Blaues Licht

Gerade im Fernsehen wieder einen Klassiker gehört:

Gerade im Fernsehen wieder einen Klassiker gehört:

„Wozu ist das?“
„Das ist blaues Licht“
„Und was macht es?“
„Es leuchtet blau.“
„Verstehe.“

Wer kann mir jetzt sagen aus welchem Film das ist? Cineasten vortreten bitte 🙂

Update:
Der Oliver hat es gelöst! Für alle die es nicht kannten, hier der passende Filmausschnitt aus Rambo 3.

Wolke 9 – Ein Film über Liebe im Alter

Nachdem wir am Freitag Young@Heart geschaut haben und total begeistert waren wurden wir ein wenig übermütig. Wir haben uns noch einen Film angeschaut – Wolke9, ein Film über Liebe im Alter.

Nachdem wir am Freitag Young@Heart geschaut haben und total begeistert waren wurden wir ein wenig übermütig. Wir haben uns noch einen Film angeschaut – Wolke9, ein Film über Liebe im Alter.

Wolke9 - Filmlogo

Von der ersten Minute an war mir ein wenig unwohl. Direkt am Anfang des Films bringt Inge (ca. 65 Jahre alt) dem Karl (ca. 80 Jahre alt) eine geflickte Hose zurück. Wenige Minuten später vergügen sie sich auf dem Fußboden in Karls Wohnung. Und da sieht man Sachen, die möchte man eigentlich gar nicht sehen und besonders nicht in Kinoleinwandgröße. Inge ist übrigens mit Werner verheiratet und Karl quasi ihre Affäre.

Wolke9 - Der Kuss

Den Werner weiht sie erst relativ spät ein, da ihre Tochter ihr rät, sie solle das doch genießen solange es geht und nicht ihre Ehe wegwerfen. Hier hab ich mich gefragt, wie eine Tochter ihrer Mutter diesen Rat geben kann?! Im ganzen Film kommen eigentlich nur vier Schauspieler vor, die auch nicht wirklich so viel reden. Der Film hat während der gesamten 98 Minuten (hab ich während des Films im Internet nachgeschlagen) sehr viele Ruhephasen, also quasi Szenen in denen nicht geredet wird oder die Personen in der Küche sitzen und nachdenken.

Ich bin mit diesem Film nicht warm geworden. Evtl. liegt es an meinem noch jungen Alter oder an der Vorstellung, die eigene Oma könnte dem Opa fremd gehen – sowas machen Omas doch nicht, oder? Irgendwie komisch. Aber ich glaube, dass es genau das ist, was dieser Film bezwecken möchte. Dass man sich Gedanken über dieses Thema macht, dass offener darüber gesprochen wird. Denn wie sagt die Inge im Film: „Wieso darf man sich nur mit 16 verlieben? Wieso nicht auch mit 60?“.

Als Trailer habe ich nur den hier bei youtube gefunden. Da steht was von Zensur – es wurden wohl die Nacktszenen entfernt. Finde ich aber gar nicht so verkehrt 😉

Young@Heart – Ein wunderbarer Film

Gestern abend war Kinoabend. Ich wollte mit meiner Freundin aber dieses Mal nicht ins Cinemaxx, sondern in ein Regensburger Altstadtkino. Die Wahl fiel auf das Turm-Theater. Dort war gestern abend der Film Young@Heart zu sehen.

Gestern abend war Kinoabend. Ich wollte mit meiner Freundin aber dieses Mal nicht ins Cinemaxx, sondern in ein Regensburger Altstadtkino. Die Wahl fiel auf das Turm-Theater. Dort war gestern abend der Film Young@Heart zu sehen. Ein Dokumentations-Film über einen Chor, dessen Mitglieder zwischen 70 und 90 Jahre alt sind. Kurz zuvor hatten wir noch Zweifel, ob wir das richtige Publikum für diesen Film sind, doch dann stiegen wir auch schon in den Aufzug zum Turm-Theater – es ging in den 6. Stock.

Das Turm-Theater selbst ist eigentlich nur ein großer Raum – Kinosaal, Kasse und Verkaufstheke in einem. Alles sehr sympathisch, mit freier Platzwahl und ohne Popcorn. Vor dem eigentlichen Film gab es dann eine Überraschung für uns. Anscheinend ist es gewollt, dass vor Young@Heart ein lokaler Chor auftritt. Ein Regensburger Kirchenchor ließ sich das nicht nehmen und interpretierte „Eight days a week“ von den Beatles. So wurde ich schon lange nicht mehr auf einen Film eingestimmt.

Ohne Werbung ging es dann los mit dem Film des Abends. Ich war wirklich gespannt was mich erwarten würde und hoffte auch, dass es meiner Freundin gefällt. Was wir dann aber erlebten ist schwer zu beschreiben. Der Dokumentationsfilm zog uns schon in den ersten Szenen in seinen Bann. Man sieht zu Beginn eine ältere Dame (grob geschätzte 75 Jahre alt) wie Sie mit Zahnlücken „Should I stay or should I go“ ins Mikrofon singt und die Zuschauer vor der Bühne toben. Von da an war ich sicher, das wird ein spaßiger Film. Im Laufe des Films erfuhren wir, dass die Dame zu diesem Zeitpunkt schon 92 Jahre alt war – man sah es ihr wirklich nicht an.

Young@Heart dokumentiert die sieben-wöchige Vorbereitung einer „Altenheim“-Kombo auf einen großen Auftritt. Währenddessen erlebt man zusammen mit den Senioren viele witzige, aber auch traurige Momente, sowohl während der Proben als auch im Privaten. Man lacht, man weint, man fiebert mit und drückt dem Chor am Ende die Daumen, dass beim Auftritt alles klappt.

Ehrlich gesagt habe ich selten einen Film gesehen, der mich in einem Moment zum Lachen und im nächsten Moment zum Weinen gebracht hat. Und das während der kompletten 108 Minuten. Großartig.

Hier der Trailer, der einen kleinen Einblick geben sollte:

Ich muss heute immer noch an diesen Film denken, grinse sogar dabei. Young@Heart war einfach nur toll. Sobald dieser Film auf DVD erhältlich ist wird er gekauft. Ich kann diesen Film auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Tut euch was gutes und schaut ihn euch an!

Young@Heart – Alive and well!