Von Löwen und Lämmern

Ich war mal wieder im Kino. Diesmal stand ein ernsterer Film auf dem Programm – Von Löwen und Lämmern. Die Besetzung des Films ist mehr als erstklassig. Robert Redford, Tom Cruise und Meryl Streep in einem Film, da kann doch nichts schief gehen.

Von Löwen und Lämmern

Grundsätzlich erzählt der Film drei Geschichten, die sich um den Irak-Krieg drehen. Zum einen die Geschichte zweier Studenten, die sich freiwillig für den Dienst in Afghanistan melden und dort ums Überleben kämpfen. Dann ein Gespräch zwischen deren ehemaligem Professor und einem seiner Studenten, den er zu mehr Engangement ermutigen will und der Versuch eines Senators, eine ehrgeizige Journalistin von seiner Strategie in Afghanistan zu überzeugen.

Robert Redford fungiert als Regisseur und lässt den Film immer nur zwischen dem Kampfgebiet, dem Büro des Professors und dem Büro des Senators hin und her springen. Dadurch kann sich der Zuschauer wirklich auf die Handlung und die Gespräche konzentrieren. Der Film versucht dem Zuschauer mitzuteilen, dass die Regierung der USA in den letzten Jahren nicht glücklich gehandelt und aus der Vergangenheit auch nicht wirklich gelernt hat. Außerdem zeigt er m. M. nach auf, dass jeder Einzelne was verändern kann – wenn er nur will.

Es wird auch sehr gut die aktuelle Lage im Irak und in Afghanistan dargestellt und dass es dort so nicht weitergehen kann. Was dort geändert werden muss, bleibt am Ende des Films offen. Aber genau diesen Punkt finde ich ideal für so einen Film. Es wird dem Zuschauer nichts vorgekaut, kein Allheilmittel präsentiert. Stattdessen regt der Film zum Nachdenken an und bietet eine gute Grundlage für Diskussionen. Man wird dazu gezwungen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Der Jeriko hat “Von Löwen und Lämmern” auch gesehen und sich dazu ein paar Gedanken gemacht.

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3 Antworten zu “Von Löwen und Lämmern”

  1. herr rockn sagt:

    freikarten für “von löwen und lämmern” zu bekommen fand ich super. der film war auch ok.

    hätte ich mir aber nicht im kino angeguckt ohne die freikarte. solche filme kann man sich ruhig auf dvd reinziehen und das geld für bessere vorstellungen investieren.

    ich bin total auf “southland tales” gespannt. freikarten für diese vorstellung nehme ich auch gerne an :-)

    greetz herr äkschn
    visit beste filme aller zeiten:
    http://www.yourfrontdoor.de/die-100-besten-filme-aller-zeiten_195.html

  2. blogsgesang sagt:

    Lange konnte man an Hollywood und seiner händischen Treue zu Bush, Cheney und Rumsfeld verzweifeln. Jetzt haben sich einige aufgerappelt und stellen zumindest Fragen. Für uns sind sie nicht neu, aber in den USA können sie manchem die Augen öffnen, der noch immer die Kriegsfahne schwingt. Mehr:

    http://www.blogsgesang.de/2007/11/28/hollywood-streikt/

  3. Christine sagt:

    Den Film würd ich auch sehr gerne sehen. Aber ich denke auch, dass er zuhause mindestens genauso sehenswert ist, wie im Kino.

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