Fusion – VMware für den Mac

Wenn es um Virtualisierung auf dem Mac geht, denken die meisten an Parallels. Neuerdings ist aber auch der eigentliche Platzhirsch VMware auf dem Mac verfügbar – in Form der Beta von VMware Fusion. Als Mac-User stellt sich natürlich die Frage, VMware oder Parallels? Ich habe mich jetzt mal dafür entschieden, VMware Fusion zu testen. 30 Tage ist das ja kostenlos.

Bei Parallels gibt es einen sog. Coherence-Modus, der Fenster des Gastsystems innerhalb des Hostsystems (ohne Betriebssystem außenrum) anzeigt. Bei VMware nennt sich das Unity, und damit werden die verwendeten Programme sogar im Dock abgelegt. Nebenbei lassen sich auch andere virtuelle Maschinen (z. B. von einer auf Windows angelegten Maschine) ohne Probleme einbinden. Das waren für mich die beiden Pluspunkte für VMware.

VM Ware - Windows Vista

Also hab ich gleich mal eine Windows Vista Installation gewagt – meine erste. Die Installation von Windows Vista ging relativ schnell und es gab keine Probleme. Nach der Vista Installation wurden noch die VMware Tools installiert. Damit kann man z. B. später seine virtuelle Maschine verkleinern, da die Größe der Maschine sich dynamisch vergrößert, aber nicht verkleinert.

Jetzt kann ich also meine Webseiten also wieder im Internet Explorer 7 testen. Dabei habe ich auch festgestellt, dass Unity und Windows Vista noch nicht zusammen arbeiten wollen. Bis zur Veröffentlichung der finalen Version wird das aber schon noch klappen. Einzig die Geschwindigkeit lässt auf meinem MacBook Pro mit 1 GB Ram ein wenig zu wünschen übrig. Stellenweise ruckelt es bei geöffneter VM. Ich glaube da muss der Arbeitsspeicher erweitert werden.

VMware Fusion gibt es übrigens im Moment zum halben Preis (39.99$) – zumindest so lange bis die finale Version erscheint.

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5 Antworten zu “Fusion – VMware für den Mac”

  1. Michael sagt:

    Selbst mit 2 GB läuft es nur einigermaßen. Ich habs unter Fusion und Parallels getestet. Nebenbei hat man das Gefühl der Lüfter dreht auf 20000 Umdrehungen :-)

  2. Julian Schrader sagt:

    Parallels legt auch die offenen Programmen im Coherence-Mode im Dock ab – und das läuft bei mir auch neben einem Haufen von everyday-Apps (Mail, Safari, iTunes, Skype, Adium, iCal, iGTD usw.) eigentlich schön flüssig (2GB, MacBook Pro 17″, Core Duo 2,16GHz).

    Nur Windows Starten dauert. Aber das muss ich zum Glück nur sehr selten. ;-)

  3. tobi sagt:

    Ich glaube ich werde mir heute trotzdem mal noch einen 1 GB Riegel rein stecken und dann schauen wie es läuft. Die Speicher-Preise sollen ja demnächst wieder steigen.

  4. goldbeker sagt:

    Hatte bisher Parallels in Betrieb und bin jetzt auf VMware umgestiegen. Vista geht, sogar Video on Demand. Aber nicht sehr gut. Windows XP läuft gefühlt wie Nativ.
    Um Linux zu testen finde ich VMware besser. Z.B. automatische Einbindung von Shared Folders.

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